
D 5650/1 Seite 4
2.2 Weitere Kenngrößen und Hinweise
Typ
SG 0(1)
SP 1
SG 2(3)
SP 3
SG 5
SP 5
Druck- komplett mit Betätigung
begr.- von Hand elektro-magnetisch mecha- Druck
Ventil MD.. ME 2/.. MD(U) 2/.. MD 3/.. nisch Normal- Doppel-
AD AK BX ME.. MU.. ME 23/.. MD(U) 23/.. ME 3/.. MU 3/.. betät. betät.
ohne 1,0 1,0 --- 1,4 1,7 --- --- --- --- 1,1 0,9 ---
mit 1,2 1,2 --- 1,6 1,9 --- --- --- --- 1,3 1,1 ---
ohne 3,0 3,5 2,5 --- --- 3,9 5,0 4,5 4,8 2,7 2,5 2,9
mit 3,3 3,8 2,8 --- --- 4,2 5,3 4,8 5,0 3,0 2,8 3,2
ohne 3,4 3,9 2,9 --- --- 4,3 5,4 4,9 5,1 3,1 2,9 3,3
mit 4,7 5,2 --- --- --- 5,6 6,7 6,2 7,0 4,4 4,2 4,6
ohne 4,3 4,8 --- --- --- 5,2 6,3 5,8 6,6 4,0 3,8 4,2
Druckmittel Hydrauliköl entsprechend DIN 51 524 Teil 1 bis 3; ISO VG 10 bis 68 nach DIN 51519
Viskositätsbereich: min. ca. 4; max. ca. 1500 mm
2
/s
optimaler Betrieb: ca. 10...500 mm
2
/s
Auch geeignet für biologisch abbaubare Druckmedien des Typs HEPG (Polyalkylenglykol)
und HEES (synthetische Ester) bei Betriebstemperaturen bis ca. +70°C
Temperaturen Umgebung: ca. -40...+80°C
Öl: -25...+80°C, auf Viskositätsbereich achten
Starttemperatur bis -40°C zulässig (Startviskositäten beachten!), wenn die Beharrungs-
temperatur im anschließenden Betrieb um wenigstens 20K höher liegt.
Biologisch abbaubare Druckmedien: Herstellerangaben beachten. Mit Rücksicht auf die
Dichtungsverträglichkeit nicht über +70°C.
Achtung: Einschränkung bezüglich zul. Einschaltdauer der Magnete (elektro-magnetische
Betätigung) in D 7055 Position 3.1 beachten!
Hinweise zu Schaltsymbolen LS, FS und SS:
Wegeschieber zur Vermeidung
von Dekompressionsstößen
(nur für Typ SG 5!)
Im Schiffbau werden häufig Schieber mit großen Anschlüssen nur deshalb verwendet,
weil die in der Regel sehr langen Rohrleitungen auch bei geringeren Förderströmen schon
zu hohen Durchflußwiderständen führen. Die durch große Leitungsvolumina verursachten
Entspannungsschläge (Dekompressionsstöße) und Druckwellen beanspruchen zusätzlich
die hydraulischen Geräte. Die Ausführung SG 5 ... S ist am Schieberkolben so ausgebildet,
daß durch lange Steuerkerben ein verzögerter Druckabbau beim Schalten erreicht wird und
dadurch diese Druckstöße weitgehend vermieden werden können. Außerdem erlauben die
Anschlussgrößen G 1 die Verwendung von Rohrleitungen #25 mit entsprechend geringem
Durchflußwiderstand.
Technische Daten: Außer den |p-Q-Kennlinien sind alle technischen Daten und Maße der
Serienausführung zu entnehmen.
Bauart Kolben - Längsschieber
Befestigungsart Typ SG: siehe Geräteabmessungen Position 3.1
Typ SP: auf Anschlussplatte aufgeschraubt
Leitungsanschluss Rohrgewinde nach ISO 228/1
passend für Rohrverschraubungen mit Einschraubzapfen Form B nach DIN 3852
P = Pumpenanschluss
A, B = Verbraucheranschlüsse
R = Rücklaufanschluss (Druckbelastbarkeit je nach Betätigung, siehe Tabelle 4)
Einbaulage beliebig
Durchflußrichtung gemäß Schaltsymbol, allgemein jedoch beliebig, auf zulässigen Druck bei R achten
Betriebsdruck p
max
= 400 bar, abhängig von Baugröße und Betätigung
statische Überlastbarkeit ca. 2 x p
max
Druckverstellung
Druckbegrenzungsventil
Masse (Gewicht) ca. kg
Druck- SG 0(1) SG 2(3) SG 5
bereich
B 100 80 80
C 55 35 35
E 19 17,5 17,5
|p (bar) je 1 Umdrehung